Wohnen in Deutschland - der Podcast

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Mieterstrom - Bürger an der Energiewende beteiligen

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Die Politik wollte mit dem Modell “Mieterstrom” die Energiewende in die Städte tragen. Strom, der auf den Dächern der Stadt produziert wird, sollte direkt im Haus von den Bewohnern verbraucht werden. Eigentlich eine gute Idee, die Umwelt und Geldbeutel schont. Doch bisher ist es nicht mehr als eine Idee. Es gibt kaum Mieterstrom-Projekte auf Deutschlands Dächern. Aber warum bleibt das Modell so stark hinter seinen Erwartungen zurück? Was muss passieren, damit der gordische Knoten endlich durchschlagen wird?


Kommentare

Ostfriesland
by Ostfriesland on
Ich habe im September 2000 eine Anlage mit 4600 WP auf mein vermietetes Haus aufbauen lassen. Wegen der beschriebenen Probleme habe ich eine Volleinspeisung und kein Mieterstrom-Modell gewählt. Kurz nach Inbetriebnahme der Anlage erhielt ich vom örtlichen Netzbetreiber den Hinweis das ich nun nicht nur Strom einspeise sondern während der Nacht die Anlage auch Strom verbraucht. Hierzu musste ich einen zwei Richtung Zähler einbauen lassen und einen Vertrag zum Strombezug abschließen. Da der monatliche Bezug unter 1 KW !!!! beträgt musste ich einen Tarif mit hoher Grundgebühr abschließen. Nun bezahle ich monatlich 18 € an den Netzbetreiber. Also im Jahr 216 € damit mein Wechselrichter in der Nacht am Leben bleibt. Vorhergesagt wurde mir eine Stromerzeugung von 3600 kWh pro Jahr. Dies bringt mir dann im Jahr Einnahmen von 315 €. Mit dem jährlichen Überschuss von 99 € darf ich dann die Baukosten von 5000 € abbezahlen. Das ist mein Beitrag zur Energiewende. Es sollte eine Vorschrift geschaffen werden das die Kleinstverbräuche der Solarwechselrichter nicht vom Netzbetreiber berechnet werden.
jürgen
by jürgen on
Ihr seit beklopt. wer soll das noch alles bezahlen ? Denkt auch mal jemand an die Bürger ? Politik zum weglaufen. Dieser Habek ist der schlimmste, aber hauptsache die Haare sitzen.

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Über diesen Podcast

Das Thema Wohnen wird gegenwärtig kontrovers diskutiert. Zu Recht? Wie steht es wirklich um die Kosten und den Klimaschutz? Wie werden wir morgen in Stadt und Land zusammenleben? Diesen und weiteren Fragen gehen wir auf den Grund und geben Einblicke, wie die Politik das Wohnen in Deutschland beeinflusst. Jedem Thema ist eine Episode gewidmet - kurz und kritisch. Es diskutieren Kai Warnecke (Präsident von Haus & Grund Deutschland) und Maximilian Flügge.

von und mit Kai Warnecke, Maximilian Flügge, Gordon Gross

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